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Friedensbrugg - Bridge of Peace

FRIEDENSBRUGG (Bridge of Peace, Friedensbrücke) vermittelt zwischen rivalisierenden Volksgruppen: mit Friedenserziehung in Schulen, Umweltschutzprojekten, gewaltfreier Kommunikation. Seit Ausbruch des Bürgerkrieges im ehemaligen Jugoslawien im Jahre 1991 hat FRIEDENSBRUGG sich vorwiegend in Ostslawonien (Kroatien) und in der Vojvodina (Serbien) engagiert und anschliessend in Mazedonien, im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina. Seit 2015 ist sie auch in der Ukraine aktiv.

Brücken bauen - statt abseits stehen

Aktuell 2017

Die Basler Lehrerin Monika Wiedemann (ganz links) beim Treffen mit ukrainischen Lehrern und Schulleitern. (Foto Marc Joset)

Baselbieter Lehrer helfen in der Ukraine

Der Verein Friedensbrugg versucht, durch Schweizer Unterrichtsformen die Demokratie zu fördern. Lehrern und Schulleitern in der West-Ukraine werden integrative und konfliktlösende Methoden vorgestellt. Die Friedensbrugg will deshalb Workshops für Lehrer und Schulleiter in der West-Ukraine organisieren, an denen andere Unterrichtsformen vorgestellt sowie integrative und konfliktlösende Methoden vermittelt werden. Gesucht werden nun Baselbieter Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen, die im Herbst für vier bis fünf Tage in die Ukraine kommen.

Pratteler Schulmaterial für Makedonien

Die beiden Schulhäuser Burggarten und Schloss in Pratteln werden in nächster Zeit renoviert und zu neuem Leben erweckt. In beiden Schulhäusern hat noch viele Schüler- und Lehrerinnenpulte sowie Stühle, die veraltet oder nicht mehr suvakonform sind - und daher in Pratteln nicht mehr gebraucht werden können. Aber alle sind noch in einem soliden und unbeschädigten Zustand. Zu schade um einfach weggeworfen zu werden!

Denise Stöckli, Mitglied von Friedensbrugg, überlegte, wem diese Schulmöbel viele weitere Jahre gute Dienste leisten könnten. Friedensbrugg hat seit 2005 Kontakte mit Schulen in Makedonien. Nun wurden die Schulmöbel nach Shutka (Suto Orizari, „Romastadt“ bei Skopje) gebracht zur Schule Braka Ramiz-Hamid, die vorwiegend von Romakindern besucht wird.